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Unser Pflegekonzept

Ansprechpartnerin

Petra Schott
Heimleiterin

Tel.: (0 71 64) 1 49 87-0 
e-Mail

In unserem Pflegekonzept beschreiben wir, wie die Grundsätze unseres Pflegeleitbilds Menschlichkeit – Lebensqualität und Ganzheitlichkeit – Kontakte fördern – Kooperationen, umgesetzt werden. 


Hierfür verwenden wir das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel.

1. Kommunizieren können

  • Orientierung zu Person, Zeit, Raum
  • Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen
  • Fähigkeit sich schriftlich und mündlich mitzuteilen
  • Gestik und Mimik
  • Ausdruck von Gefühlen
  • Wahrnehmungsvermögen
  • Verstehen und Erkennen verbaler und nonverbaler Information
  • Umgang mit Sprechstörungen
  • Hilfsmittel zur Unterstützung

Ansprechpartnerin

Kati Schultheiss
Pflegedienstleiterin

Tel.: (0 71 64) 1 49 87-0
e-Mail

2. Sich bewegen können

  • Beachtung des Allgemeinzustands
  • Hilfen beim Lagewechsel, Aufstehen, Sitzen und gehen
  • Körperbewegung und Haltung
  • Förderung der Mobilität
  • Bewegungseinschränkung
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Versorgung mit individuellen Hilfsmitteln
  • Gefährdete Körperregionen
  • Umgang mit Kontrakturen und Dekubitalgeschwüren

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können

  • Fördern der Atemfähigkeit
  • Beobachtung der Atmung
  • Kreislaufbeobachtung
  • Temperaturregulierung
  • Transpiration
  • Kontrolle/Überwachung des Blutzuckerspiegels
  • Gewichtskontrolle (in Absprache mit dem Hausarzt)

4. Sich pflegen können

  • Förderung, Unterstützung und Anleitung der individuellen Körperpflege
  • Beobachtung der Haut und des Hautzustandes
  • Motivation zur Körperpflege
  • Aktivierung bei der Körperpflege
  • Anleitung, Hilfestellung bis zur vollständigen Übernahme der Körperpflege
  • persönliche Gewohnheiten/ Rituale berücksichtigen

5. Essen und trinken können

  • Unterstützung der individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten
  • Beobachtung der Nahrungsaufnahme
  • ausgewogene altersgerechte diätetisch angepasste Ernährung ermöglichen
  • Berücksichtigung der Menge der Nahrungsaufnahme je nach Appetit und Sättigungsverhalten
  • selbständige Zubereitung und Aufnahme von Essen und trinken ermöglichen und fördern
  • Beobachtung der Flüssigkeitsaufnahme und Trinkmenge
  • Schluckstörungen erkennen und beachten
  • Zahnstatus, Zahnfleisch, Zustand der Zahnprothese
  • Verträglichkeit von Speisen und Getränken
  • Versorgung mit Sondennahrung

6. Ausscheiden können

  • Beobachtung der Urin- und Stuhlinkontinenz und deren Dokumentation
  • Förderung der Kontinenz
  • Hilfestellung bei Akzeptanz der Inkontinenz
  • Berücksichtigung, Beratung im Umgang mit Inkontinenz
  • Pflegehilfen zur Bewältigung individueller Inkontinenzprobleme

7. Sich kleiden können

  • Berücksichtigung individueller Bedürfnisse bei der Kleidung
  • Unabhängigkeit fördern
  • Unterstützung beim An- und Ausziehen
  • individuelles Wärme- und Kälteempfinden beachten

8. Ruhen und schlafen können

  • Berücksichtigung/Beachtung der individuellen Ruhe- und Schlafgewohnheiten
  • Förderung des physiologischen Schlaf- Wachrhythmus
  • Unterstützung beim Ausgleich von Schlafstörungen
  • Beobachtung des Schlafes

9. Sich beschäftigen können

  • Tagesgestaltung durch jahreszeitorientierte Angebote der Alltagsbegleitung
  • Individuelle frühere und heutige Gewohnheiten, individuelle Vorlieben und Wünsche der Bewohner berücksichtigen.
  • Sich beschäftigen können ist ein fester Bestandteil im Alltag.

10. Sich als Mann oder Frau fühlen

  • Selbstbestimmung erleben durch, soweit möglich, selbständige Alltagsplanung
  • Beteiligung an der Planung seiner Pflege
  • Erfahren das persönliche Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden 

11. Für eine sichere Umgebung sorgen können

  • Unterstützung im Bereich einer sicheren Lebensführung (Recht auf "Lebensrisiko")
  • Mitgestaltung des Zimmers und des Wohnbereichs
  • Schutz vor Verletzungen und Einschränkungen
  • Unterstützung der situativen, zeitlichen und örtlichen Orientierung
  • möglichen Einschränkungen durch vorsorgliches Handeln, Prophylaxen und Hilfsmitteln vorbeugen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen nur wo unbedingt notwendig, auf eigenen Wunsch und nach richterlicher Anordnung

12. Soziale Bereiche des Lebens sichern und gestalten können

  • Unterstützung und Aufrechterhaltung bestehender Beziehungen
  • Förderung des sozialen Umfelds
  • Schutz vor Isolation
  • Wahrung der Privatsphäre
  • Beobachtung der sozialen Beziehungen
  • gegenwärtige und frühere Aktivitäten beachten
  • berücksichtigen der örtlichen Gegebenheiten
  • Feier von Geburtstagen und jahreszeitlichen Festen wie (Weihnachten, Ostern, Sommerfest)

13. Mit existentiellen Erfahrungen umgehen können

Begleitung und Unterstützung in Existenzfördernden Erfahrungen wie

  • Wiedergewinnung von Unabhängigkeit
  • Zuversicht /Freude
  • Vertrauen
  • Integration
  • Sicherheit
  • Hoffnung
  • Wohlbefinden
  • Rückzug akzeptieren

Begleitung und Unterstützung des Bewohners und der Angehörigen im Prozess des Heimeinzugs.

Begleitung und Unterstützung in Existenzgefährdenden Erfahrungen wie

  • Angst
  • Isolation
  • Ungewissheit
  • Krankheit
  • Abhängigkeit
  • Sterben und Tod

Menschlichkeit

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

Unparteilichkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Neutralität

Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

Unabhängigkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

Freiwilligkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

Einheit

In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Universalität

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.