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NWZ, 28.02.2009

Warteschlange beim Kaffeeklatsch

Alle 14 Tage heißt es "Hoch die Tassen" in der Caféteria des DRK-Seniorenzentrums Hattenhofen. Der Plausch bei Kaffee und Kuchen wird von Bewohnern, Bevölkerung und Ehrenamtlichen gut angenommen.

Hattenhofen
- Die zehn Tische so gut wie besetzt. Ringsum hört man fröhliches "hallo" und "wie gehts" und während munteres Stimmengewirr den Raum durchdringt, füllen fleißige Helferinnen routiniert die Kaffeetassen.

Der Kaffeenachmittag war ein voller Erfolg
Der Kaffeenachmittag war ein voller Erfolg

Auf dem Servierwagen minimieren sich die selbst gebackenen Kuchenstücke, doch keine Sorge, die "Küchencrew" sorgt wieselflink für Nachschub. Fast immer eine der "Ersten" sieht Gabriele Schelling nebst Mann stets nach dem Rechten, deckt die Tische ein und bereitet sonst so einiges vor.

Mittlerweile sitzt bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern jeder Handgriff und alle sehen sofort "wos klemmt" und packen dementsprechend mit an. "In der kurzen Zeit hat sich wirklich ein toll eingespieltes Team gefunden", freut sich Margit Kederer, bei der gemeinsam mit Edelgard Müller die Fäden zusammenlaufen. Von allen Frauen, die sich seinerzeit zum unentgeltlichen "Arbeitsdienst" in und für die Cafeteria gemeldet haben, ist noch keine abgesprungen. 13 bilden die Stammmannschaft. Jeder sucht sich pro Schicht seine momentane Lieblingsbeschäftigung aus. Während Helga Forster gerade die Gläser wienert, kümmert sich die erst 17-jährige Damaris Leutz, dass wirklich alle "satt" werden.

Dass dem immer so ist, dafür sorgen auch tatkräftige Bäckerinnen, ohne deren freiwillige Unterstützung etliche Kuchenteller leer blieben. "Manche liefern sogar im 14-tägigen Rhythmus", lacht die Rathausmitarbeiterin und zählt bei jeder Kaffeestunde im Schnitt elf bis 13 Kuchen. Nicht mal zwei Euro müssen die auswärtigen Gäste für Kaffee und Gebäck berappen und die Heimbewohner können ihren Geldbeutel sogar "ganz vergessen".

Mittlerweile kommen immer mehr Kaffeedurstige und auch dieses "Problem" meistert das Team bravourös. Ruckzuck zaubern sie von irgendwo noch zusätzliche Tische und Stühle her und bitten die übrigen Cafébesucher halt ein klein wenig zusammenzurücken. Hilde und Manfred Fischer sind zum ersten Mal vor Ort, weil sie gerade ihre "Gegenschwieger" Ruth Aupperle besuchen. "Ihr gefällt es hier so prima, dass sie sogar die Kurzzeitpflege verlängert hat", freut sich das Ehepaar über die heimelige Atmosphäre im Haus.

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